|
Nun endlich kamen wir nach Bolivien,staubige Piste begrüsste uns .An der Grenze waren drei junge Militärsbuben schwer bewaffnet mit veraltetem Maschinengewehren.Man musste sich registrieren und wir wollten einen Einreisestempel und für Pinguin Einreisepapiere.Aber laut diesen Bolivianischen Beamtentrottel ist das nicht erforderlich.Nach langen hin und her fuhren wir ins das nächste Drogenhändlerdorf und suchten einen Passstempler.Es war ja Sonntag und wir trafen nach suchen nur seine Frau.Da man Sonntags ja nicht einreist ,weil Beamte dürfen sich ja nicht stressen wurden wir eingeladen im Hof zu übernachten was wir auch gerne annahmen.Später kam der Mann und sagte er würde noch soviel kraft haben uns einen Stempel das heist 4 pro Passport aufzudrücken aber für Pinguin wär es nur möglich wenn wir die Beamten bestechen würden am Sonntag etwas zu schreiben. Wir warteten bis Montag früh und ruckzuck man hat ja ausgruht ware der Papierkram vorbei.und wir könnten weiterziehen wenn nicht die grosse suche nach Diesel wäre. Zwei Tankstellen im Ort und keine hatte Diesel.Naja zum Glück gabs noch die Dieselmafia mit fast doppelten Preisen aber trotzdem billiger als in Europa.Was solls Mafiadiesel rein und weg aus San Mathias. Mit 20-35 km pro Stunde gings hunderte km über superstaubigen Gewaltstrassen. Ja dann kommen noch ab und zu Schranken von der Militärskontrole es gibt ja soviele ausländische Gauner die ins Land kommen.Denn die Boliviana sind ja ganz korekt.Registrieren wobei die ja gar nicht richtig lessen und schreiben können,aber nach jeder registrierung muss man freiwillige Revolutionsabgabe leisten. Bei soviel ehrlichkeit dieser Bolivianischen Mistkreaturen gabs von mir nur ein kühles Bier.Denen kamen die Augen raus und tschüss wir fuhren weiter bis zum nächsten.Schnell musste Bier besorgt werden,denn solche Kontrolen gibts viele. Wir kamen nach San Ignacio und endlich gab es auch Diesel 127 liter bekamen wir aber 5 Autos hinter uns war die Tankstelle schon wieder leer. Hier trafen wir auch eine Familie von Frankreich die auch ca 2 jahre unterwegs sein wollen. Wir lernten einen Spanier kennen auf dessen Hof wir übernachten konnten. Dann kam noch die Staubstrassenmaut hinzu . Wir kauften ein Boletin bis nach Santa Cruz.Aber von einem Tag auf den anderen war dieses wieder ungültig weil man muss ja versuchen öfter für die Privatkasse etwas zu kassieren. Plötzlich ein komisches Geräusch am Hinterrad .Was war dies? Den Lärm vom kaputen Stossdämpfer kannten wir ja aber dies? Rad runter,naja war ja nichts schlimmes nur das Schutzblech von der Bremsscheibe hats bei diesen Mautwellenstrassen auseineindergerüttelt ,abgebaut und weitergings. Wir schliefen vor einer kleinen Gaststätte in einem Wildwestdorf. Am nächsten Tag gings weiter und nach drei Stunden ,ein verbranter Kabelgeruch verabschiedete wieder die Klimaanlage.Naja der Elektromagnet gab sein staubiges Leben auf..Fenster auf und staubschlucken war besser als zu schmoren.Nach 500 km endlich asphaltiere Strasse .Der Staub war vorbei aber dann begann Fahrakrobatik denn es gab ja Badewannegrösse Löcher im Asphalt. Diesen Tag ging zügig vorran und wir übernachteten im Hof von Menoniten. Am nächsten Tag kamen wir in die caotische Stadt Santa cruz de la sierra.Ein Verkehrsgeschehen das die Sau graust. Ja wo haben die ihren Führerschein gewonnen.? Naja mit ein paar Dollars bekommt man alles bei diese ehrlichen Beamten. Das geilste sind ja diese Microbusse,die nehmen sich den Vorrang gegenseitig.Der stärkere gewinnt Wir besuchten meinen Bruder der hier wohnt und blieben 2 Tage in dieser Stadt.Dann fuhren wir nach Buena Vista einem Touristendorf im Naturpark Amboro. Hier ist es wunderschön und wir versuchten mit Pinguin in den Dschungel zu fahren.Durchfuhren einige Flüsse aber da es frisch geregnet hatte kamen wir bei dieser Schlammpartie nicht mehr weiter.Beim rückfahren wurde Pinguin in mitten des Flusses gewaschen.und wir schliefen auch mitten im Dschungel.Das Getriebe machte schon wieder schwierigkeiten so das wir mit ach und krach zurück nach Buena vista kamen und Pinguin am Hof meiner Nichte die hier wohnt plazierten um das Getriebe auszubauen. Wir kontaktierten Cesar der uns in Brasilien das Getriebe reparierte und sagte wir sollten ihm das Getriebe wieder bringen.Leider haben wir kein vertrauen zu ihm und haben ein Austauschgetriebe in Deutschland bestellt.welches genau so teuer trotz teuren transportes ist wie in Brasilien.Wir kontaktierten Jens ,unseren Spezialmechaniker in Deutschland und er lies uns die genauen Einbautechniken zukommen.Vielen dank an ihm.Wir wissen das sehr zu schätzen. Naja nun wars an der Zeit auch die anderen kaputen Sachen von Pinguin in Ordnung zu bekommen .Das Schutzblech wurde geschweisst und auch fanden wir einen gebrauchten Elektromagnet für die Klimaanlage nur zu einem hohen Preis, es gebe ja nicht so viele meinte man um den Preis zu gerechtfertigen.Naja wichtig ist es funktioniert. Bei Volkswagen in Santa Cruz hatten wir glück im Hof stand einer von den 20 VW T4 die in ganz Bolivien verkauft wurden (Welch ein Trost)und für diesen hatte man Stossdämpfer bestellt und die bekamen wir.Auch das Ladegerät der Standbaterien wird inzwischen von einem Elektrospezialisten repariert. Um nach Santa cruz von Buena vista zu kommen nehmen wir immer ein Taxi .Sechs bis acht Personen im Auto ist hier normal dafür kosten die 100 km 20 cent .Auch fuhren wir in der Stadt mit diesen kriminelen Microbussen .Wenn man glück hat wird man nicht zerdrückt,denn es wird jeder mitgenommen solange man noch irgendwie reinkommt. Eine Rute koste 1.5 cent. Wir sahen den micrigen Zoo,wirklich traurig für so eine Milionenstadt.Hier hat man das Gefühl jeder will irgendwas verkaufen,man wird beträngt in jeder Ecke .Interesant waren die Marktstrassen und Gemüssemärkte,soviel Auswahl gibts selten. Im Computermarkt ist ein Computergeschäft nach dem anderen.Alles natürlich in Dollar zu bezahlen.Hier ist Armut und Reichtum so nah beeinander das man es spüren kann. So nun wollten wir unsere Bilder auf den 500 Gb Luftspeicher erweiterbar auf 750 Gb Luft mit allen Rafinesen laut Alex dem Computerspezialisten speichern.Leider ging es nicht ,sind wir den so blöd? Nach langen versuchen schraubte ich die Speicherbox auf und sie war leer.Na eben, ist ja doch ein Luftspeicher oder?Dieses abgezockte Computerschwein hat uns den Speicher aus der Box gestohlen bevor er uns verlies.Leider haben wir so wieder etwas gelernt,naja wie es heist Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.Aber ich wünsche das er sich den 500 Gb Speicher mit vollem Genuss hinten einschiebt und seinen Dreck daraufspeichert und dabei Qualvolle zuckungen ihn an uns erinnern. Naja das Gehäuse war zu gebrauchen für einen 150 Gb speicher den wir hier kauften. Ansonsten kann man hier in diesem Dorf wenig schlafen den die Leute hier sind ja total beklopft. Der Tischler neben an, seine Maschinen stehen ja im Freien , arbeitet bis in die frühen Morgenstunden bei voller Musiklautstärke.Und wenn er einmal nicht arbeitet dann macht so ein Vollidiot mit gemieteten 2 meter hohen Lautstärkern Musik das dich aus den Federn schmeisst. Die Diskothek eine Strasse weiter hat ja auch keine Türen,das gute drann man braucht keinen Eintritt zu bezahlen, man hörts ja 10 Meilen weit.Dann kommen noch die vielen Kirchen an jeder ecke mit Ihren gräslichen Gesang usw. Wirklich Bolivien ist einzigartig bis jetzt,keiner hat Rücksicht auf den anderen. Jetzt kann ich auch dieser Arschlöcher verstehen wenn sie nach Spanien kommen.Man sollte ihnen bei der Ankunft in die Geldbörse sehen und bei niedrigen Stand einen Arschtritt und retour.Man gibt ihnen vieles und trotzdem ist es nie genug .Wir haben wirklich vielen Arbeit und Wohnung gegeben, wurden aber immer wieder ausgenommen und betrogen.Da heist es man soll den nächsten Lieben,wer dies sagte meinte sicher nicht die Bolivianer. Naja es wird woll ein paar normale geben wir werden schon sehen und weiter berichten. Nun da unser Getriebe noch lange ausbliebe,machten wir einen Ausflug nach Samaipata 220 km entfernt. Mit den schnellen und Risikoreichen Taxifahren kamen wir schnell vorran bis en Abrutsch uns den Weg versperrte.Naja zur Freude war schon ein Pagger da der in Zeitluppentempo eine Fahrrinne freischaufelte.Schnell kamen wir nach einigen Riskanten überholmanövern (die Taxistas fahren ja gerne gegenseitig um die Wette) in dem von Bergen umgebenen Samaipata.Der Dorfplataz ist sehr schön mit Blumen und Bäumen geschmückt.Hier gibts viele Touristen die das Forte, alte Ruinen in Stein gemeiselt besuchen.Wir hatten einen sehr guten Führer.Danielo ist jedem weiterzuempfehlen der genaue Daten wissen will. Auch besuchten wir die Riesenfarne mit einen Touristenführer.Die Firma Samaipatatours ist sehr zu empfehlen .Inmitten des Bergdschungels wurden wir mir einem Festschmauss verwöhnt. Eine andere Gruppe bekam fast nichts ,naja diese renomierten Firmen sind halt sehr geizig. So nach einigen Tagen Streiks war es endlich soweit das wir nach drei Tagen beim dritten Versuch unsere Getriebe durch den Papierdschungel am Flughafen bekamen. Am nächsten Tag war es dann eingebaut und der Probefahrt stand nichts im Wege.Dann noch nach Santa Cruz 120 km entfernt um Computer bei der einzigen VW Werkstadt zu regenerieren.Nun hielt uns nichts mehr in Buena Vista und wir starteten Richtung Trinidad. Unterwegs wurde es dunkel und wir suchten in 4 Canadas einem kleiner Stadt einen ruhigen Platz .Ausserhalb der Stadt fanden wir eine Urbanisation die von einer spanischen ONG gebaut wurde.Welch Häuser,wir fragten ob wir am Ende einer Strasse schlafen könnten, und da wir sagten wir seien aus Spanien wurden wir herzlich empfangen.Gleich stellte sich heraus warum.Die Menschen hier haben diese Luxushäuser geschenkt bekommen.Nach längeren Gespräch mit einem Hausbesitzer wurde uns gefragt ,ob wir nicht irgendeine Institution kennen die noch etwas Geld spentieren würden ,denn arbeiten wär ja nicht lustig,lieber fikken und Kindermachen denn Sex mit einem Gummi wär ja nicht so Gefühlsvoll.Das glaubt einem ja kein Mensch. Weitergings nach Trinidad wo wir an einem Projekt zur Conservation des Blaukehlaras mithelfen wollten.Wir wurden herzlichst vom Koordinator des Projektes und dem Presitänten willkommen geheissen,Da deren Auto kaput war stellten wir unseren zur verfügung .Wir machten abmachungen für Freitag da dringende Arbeiten anfielen und ein Mann verletzt war.Dann begann die Schieberei der Arbeit auf Samstag ,Montag,wieder Freitag und wieder Montag, bis wir einsahen das von Dringlichkeit woll keine Rede war ,denn im Büro das von uns Dummen Ausländern bezahlt wird ist es bei der Hitze mit Klimaanlage ja viel angenehmer als am Projekt im Felde zu arbeiten.Überall das selbe auf Kosten anderer lässt sichs gut leben.Inzwischen haben wir auch einige Ausflüge in den Dschungel und auf Flüssen gemacht wo wir auch den Rosadelfin sahen. Weitergings über drei grosse Flüsse Richtung Rurenabque .Wir kamen nicht weit da der Regen aufkam und wir im Schlamm neben LKWs und Autobussen steckenblieben. Wir stellten uns an die Seite und warteten drei Tage bis es wieder etwas abtrocknete.Wir kamen nicht weit und mussten noch einen Tag warten bis wir mit Müh und Not weiterkamen.Bald darauf wars trocken und wieder beganns zu stauben wie noch nie.Nach 500 km kamen wir endlich nach Rurenabaque einem Touristischen Dschungelstädchen.Wir fuhren mit dem Boot in den Dschungel,sehr sehr schön.Hier ist es ungemein heiss.wir sind den ganzen Tag am und im Fluss .Nach drei Tagen woollen wir weiter aber alle Ausgansstrassen sind wegen Politischer Unruhen gesperrt,sodas wir in die Stadt zurückkehren und abwarten bis alles wieder besser wird.Wie lange wissen wir noch nicht.Was hilfts,rein in den Fluss und sich ein wenig von den Insekten stechen zu lassen.Den letzten Tag in Rurerabaque wollen wir im Pool des teuersten Hotels etwas verwöhnen.Zu Mittag wurden wir vom Chef mit einer Fischplatte mit schwammerlsosse verwöhnt.Leider verwandelte sich der Fisch in eine verfaulte Bauchmischung die in der Nacht mit Spritwurf explodierte.Drei Tage gabs Blähungen und Sturmwinde vom Hinterteil die sogar das gestank von grossen Schweinefarmen übertraff. Sole tat mir schon leid aber solche Spritzwurfgefühle überkommen einen wie aus dem nichts und sind unkontrolierbar. Auf gehts los ,die Sperren wurden aufgehoben und wir zogen Richtung La Paz Die Stadt La Paz hat einen Magischen Anziehungspunkt,da sie wie in einem Krater wo es rundherum steil aufwärts geht und die Häuser wie Trauben in den steilen Felsen hängen.Wir sahen den Mercado Artesanal und den Hexenmarkt ,welcher sehr interesant und aufschlussreich mit all seinen sogenanten Produkten die wahre Wunder verschreiben.Auch sahen wir eine Folkloreshow mit all den prächtigen Kleidern und Masken. Nach 10 Tagen in La Paz gings weiter nach Copacabana einem Touristendorf am Höchsten Schiffbaren See der Welt dem Titicacasee. Hier machten wir einen Ausflug zur Insel de Sol (Sonneninsel) wo wir Ruinen einer Stadt der Inkas besuchten. Hier sahen wir auch wo jeder fahrbare Untersatz mit Blumen beschmückt und von Pfarrern und sonst noch spirituellen Chamanen und Hexen gesegnet wird,natürlich alles für bares Geld,den der Segen kostet ja etwas,wie überall. Nach drei Tagen sagten wir.Aufgehtslos nach Peru unserem fünften Land in Südamerika.
|